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KÖRPERORIENTIERTE TRAUMA ARBEIT

“Trauma” ist gebundene Lebensenergie. Körperorientierte Trauma Arbeit befreit diese Energie.

Für die meisten von uns entsteht Trauma nicht aufgrund eines bestimmten Ereignisses, es entsteht vielmehr über wiederholte Erfahrungen von emotionaler Überwältigung oder einen Mangel an etwas das wichtig für uns gewesen wäre. Vereinfacht gesagt: aus einem ZU VIEL oder ZU WENIG.


Trauma ist wie eine Geschichte unterbrochener Verbindungen dessen unsichtbares Echo sich in unserem Körper verbirgt und sich wie ein Schleier auf unsere Wahrnehmung, unsere Handlungen und unsere Sicht auf die Welt legt. In Momenten traumatischer Erfahrung spalten wir uns ab - von unserem Körper, Teilen unseres Selbst , Anderen und der Welt.


Diese Abspaltung ist ein intelligenter Schutzmechanismus unseres Nervensystems der unser überleben sichert. 


Wie zeigt sich das?


Körperliche Ebene


Auf körperlicher Ebene zeigt sich unverarbeitete Erfahrung als gebundene Energie die sich (zum Zeitpunkt des Traumas nicht entladen konnte und) festgesetzt hat. 


Wenn wir lernen unserem Körpergedächtnis zuzuhören und unserem Nervensystem die Möglichkeit eröffnen diese Energie nachträglich zu entladen, kann traumatische Erfahrung integriert und aus uns selbst heraus geheilt werden. 


Emotionale Ebene 

Unintegrierte traumatische Erfahrungen färben unser gesamtes emotionales Erleben aufgrund unserer Vorerfahrungen. Dies zeigt sich beispielsweise in unseren ’Triggern’, emotionaler Instabilität, Überreaktionen, Gefühlen von Angst, Scham, Depression oder sich wiederholenden Bildungsmustern .


In dem wir erlernen für uns selbst sorge zu tragen, Resourcen einzuladen und lernen aus einer beobachtenden Perspektive wahrzunehmen kann nach und nach die innere Stabilität und Flexibilität zurückgewonnen werden . 



Auf Handlungsebene

Trauma färbt die Brille durch die wir uns Selbst, einander und die Welt wahrnehmen. Es limitiert uns in unserer Wahrnehmungs- und Handlungsfähigkeit und prägt unsere Verhaltensmuster durch gedankliche Vorannahmen aufgrund unserer Erfahrungen. 

Praktisch zeigt es sich zum Beispiel in unserem Umgang mit Grenzen, in negativen Gedankenschleifen, Überarbeitung/Stress, Abhängigkeiten, Zwängen oder herausfordernden Beziehungsmustern.


Durch tieferes Verstehen unserer eigenen Mechanismen und das verarbeiten vergangener Erfahrungen können wir mehr Wahlfreiheit entwickeln, die uns freier und weniger abhängig von äußeren Umständen werden lässt. 


Trauma ist Komplex und einfach - ein Paradox. 


Es ist mir eine Herzensangelegenheit mit diesem Paradox zu arbeiten, Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu begleiten und neue Wege für selbstbestimmtes Wachstum in uns Selbst und in der Welt einzuladen.